

Die Zyloten, Teil 2Am nächsten Morgen lagen wir noch eine Weile am Ufer und liessen unsere Kleider trocknen. „Sollen wir zurückgehen?“ fragte sie mich. „Ich denke nicht. Es würde mich nicht wundern, wenn sie bereits wieder aufgebrochen sind, und ausserdem ist da immer noch so ein schwarzes, undefinierbares Etwas mit gelben Augen am anderen Ufer. Nein, wir können den Rest des Weges nach Prel genausogut alleine zurücklegen.“ „Hmm.“ stimmte sie mir zu. Also zogen wir uns an und machten uns auf den Weg, immer auf den zweizackigen Berg zu, an dessen Fuss das Kloster zu Prel lag, wo Schicksal, Gott und Götzen aufeinander treffen würden. Wir unterhieDie Zyloten, Teil 2


Die Zyloten, Teil 1Alle sieben und zwanzig Zyloten hätten sich von ihren Bäumen herunterbegeben, wenn sie nur die Möglichkeit gehabt hätten zu erfahren, was geschehen war. Nun, zum Glück hat das Schicksal dies verhindert, und nun leben wir wieder in Einklang mit den Bäumen und, noch viel wichtiger, mit den Zyloten. Ihr wisst nicht, was geschehen ist? Wirklich? Nun, ich denke, ihr solltet euch mehr auf Marktplätzen herumtreiben und den Fleigern zuhören, sie hätten Euch sicher, unter dem Siegel absoluter Verschwiegenheit natürlich und nur hinter vorgehaltener Hand, die gesamte Geschichte erzählt. Aber da Ihr nun keine Marktgänger seid und Euch wohl auch nicDie Zyloten, Teil 1


LeaBei uns im Westen ist es Brauch, so weit wie möglich voneinander Abstand zu halten. Und dennoch kommt es manchmal zu einem Treffen zwischen zwei bis dahin einander unbekannten Personen, genau wie an jenem Tag, an dem diese Geschichte ihren Anfang nahm, und das geschah in einem Zug. Frédéric sass alleine in einem Abteil. Es war noch früher Nachmittag, so dass nur wenige den Zug benutzten, die grossen Pendlerströme würden später kommen. Frédéric sah aus dem Fenster und schaute den dahinhastenden Personen zu, die versuchten, den Intercity auf dem Gleis gegenüber noch zu erwischen, der schon jetzt heillose Verspätung hatte. Manchen gelang eLea
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